Sport- und Kulturkomplex, 1976-1984, Jerewan, Armenien

Ausstellung: Sowjetmoderne 1955-1991 – Unbekannte Geschichten


Im Architekturzentrum in Wien startet heute eine Ausstellung mit dem Thema  Sowjetmoderne 1955-1991 – Unbekannte Geschichten, welche umfassend die Architektur der nichtrussischen Sowjetrepubliken untersucht, die während der späten 1950er Jahre bis zum Ende der UdSSR entstand. In dem Forschungsprojekt werden Projekte unter anderem aus Armenien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Lettland, Litauen, Moldawien, Tadschikistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland genauer beleuchtet.

Bis zur Veröffentlichung des Buchs Cosmic Communist Constructions Photographed durch den Fotografen Frederic Chaubin war die sowjetische Moderne der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Westen bisher praktisch unbekannt.

Eine Forschungsgruppe des Architekturzentrum Wien versucht in Zusammenarbeit mit lokalen Experten und Architekten die architektonischen Besonderheiten dieser Zeit aufzuarbeiten und in den Kontext der internationalen Moderne einzuordnen. Das Projekt steht unter besonderen Zeitdruck, da viele der einzigartigen Bauwerke stark gefährdet sind und vor Ort der Wille zur Erhaltung meist fehlt.


Ausstellung

Wiener Architekturzentrum
8. November 2012 bis 25. Februar 2013

Kongress

Begleitend zur Ausstellung widmet sich der 19. Wiener Architektur Kongress dem gleichen Thema.

19. Wiener Architektur Kongress: Sowjetmoderne 1955-1991 – Unbekannte Geschichten

VeranstaltungsortArchitekturzentrum Wien – Podium
Kongress: 24. November 2012 – 25. November 2012
Tickets2-Tages-Kongresspass Frühbucher: EUR 70,00 / ermäßigt EUR 50,00 | ab 23.10.2012: EUR 90,00 / ermäßigt EUR 70,00

Bücher zum Thema

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Ich bin Webdesigner und -developer, Hobbyfotograf und Kunsthistoriker mit einer Leidenschaft für Architektur- und Portraitfotografie. Die Fotoleidenschaft begann im Alter von 10 Jahren mit einer Canon FTP, die mich über 20 Jahre und einige 10.000 Fotos ohne Probleme begleitet hat. Seit dem Umstieg auf die Digitalfotografie bin ich nun ins Nikonlager gewechselt und habe diese Entscheidung nie bereut.

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