Arabella-Hochhaus in München – Update!

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Update: Anfang Mai 2018 entschied der Eigentümer „Bayerische Hausbau“, das Gebäude ab 2026 abzureißen. Das 23 Stockwerke hohe Arabella Hochhaus wurde 1966-1969 im Auftrag des Unternehmers Josef Schörghuber errichtet. Der Architekt des 75 Meter hohen und 150 m breiten Gebäudes war Toby Schmidbauer. In München zunächst als „Haremsgitter“ beschimpft wurde das Hochhaus 1972 zum Hotel umgebaut. Es beherbergt neben Appartements über 400 Hotelzimmer, 2 Kliniken, Restaurants und als Highlight einen Swimmingpool im obersten Stockwerk mit Blick über die Dächer Bogenhausens.

Das Rathaus Offenbach – ein spannender Bau des Brutalismus in Hessen

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Nach dem Krieg waren die Ämter der Stadt Offenbach auf 20 Gebäude verteilt. 1961/62 rief die Stadtverwaltung einen Architekturwettbewerb aus, welche die Architektengemeinschaft Maier, Graf, Speidel und Schanty (Stuttgart/Frankfurt) für sich entscheiden konnte. Das Rathaus von Offenbach wurde zwischen 1968-71 errichtet und am 10. Juli 1971 offiziell eingeweiht. Das Ensemble steht seit 2006 unter Denkmalschutz. Baubeschreibung Der Stahlskelettbau besteht aus zwei übereinander liegenden Baukörpern mit unterschiedlicher Grundform und bietet ca. 12.000 Quadratmeter Nutzfläche. Der unten liegende, rechteckige, zwei- bis dreigeschossige Flachbau steht auf einer Tiefgarage. Darüber erhebt sich ein übereck…read more

Concrete Concept – Ein Almanach zum Brutalismus

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Kaum ein Stil in der Vergangenheit hat so viel Ablehnung und Hass erfahren, wie der Brutalismus. Ähnlich erging es vor Jahrhunderten der Gotik in den nachfolgenden Epochen. Zum Glück gab es auch damals einige wenige Personen, welche die einzigartigen Qualitäten dieses Stils erkannt und diese faszinierende Architektur geschützt haben. Wir wären heute um zahlreiche großartige Bauwerke ärmer. Viele visionäre Stile in der Kunst und eben auch in der Architektur haben es in der eigenen Zeit und den darauf folgenden Jahrzehnten schwer, Anerkennung bei Kritikern und in der Gesellschaft zu finden. Die…read more

St. Mauritius in München – eine Perle des Brutalismus in Bayern

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Geschichte St. Mauritius wurde von den Architekten Herbert Groethuysen, Gernot Sachsse und Detlef Schreiber geplant. Die Kirchenstiftung wurde bereits 1952 gegründet. 1962 errichtete man ein Kirchenzelt, welches bereits ein Jahr später durch ein größeres ersetzt werden musste. Im Oktober 1965 begann man mit dem Bau des heutigen Kirchenzentrums an der Templestraße 5. Die Grundsteinlegung fand im März 1966 statt. Bereits ein Jahr darauf, im März 1967, konnte die Einweihung des Kirchenbaus gefeiert werden. Seit Oktober 1968 ist St. Mauritius eine eigene Stadtpfarrei. Baubeschreibung Das Bauensemble ist entlang eines Fußweges angeordnet….read more

Wiederaufgebautes Olympiadorf von 1972 – Brutalismus in München

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Die 800 Bungalows mit je 25 Quadratmetern wurden ab 1968 für die Olympischen Spiele 1972 errichtet. Seit dem Frühjahr 2007 wurden die Gebäude über einen Zeitraum von drei Jahren abschnittsweise abgerissen und denkmalgerecht neuerrichtet. Anfang August 2007 eskalierte eine Abriss­party bei der Chaoten 225 der Bungalows verwüsteten. Teile der Gebäude standen in Flammen. Bis 2010 wurden die Bungalows neu errichtet. Mit 18 Quadratmetern nun zwar etwas kleiner, dafür aber rund 200 Häuser mehr.

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