Hyperfocal Distance

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Die Hyperfocal Entfernung (Hyperfocal Distance) ist die Distanz, welche den maximalen Tiefenschärfebereich bietet. Ihre Anwendung findet sie hauptsächlich in der professionellen Landschaftsfotografie, aber auch semiprofessionelle Fotografen sind in der Lage, diese Technik erfolgreich einzusetzen.

Die Hyperfocale Entfernung ist direkt abhängig von Brennweite und Blende des verwendeten Objektivs. Wenn das Objektiv bei einer gegebenen Blende auf die entsprechende Entfernung eingestellt ist, erhält man einen Tiefenschärfebereich, der von ungefähr der halben hyperfokalen Entfernung bis Unendlich reicht. Dafür sollte eine möglichst kleine Blende gewählt werden. Jedoch bringt ein totales Abblenden nicht immer mehr Schärfe. Je nach Objektiv wird ab f/11 an den Blendenlamellen das Beugungslimit erreicht, welches eine Verschlechterung der Auflösung und des Kontrasts bringt (wer tiefer in dieses Thema einsteigen will, kann mit diesem ausführlichen Artikel anfangen: http://www.luminous-landscape.com/tutorials/resolution.shtml).

Wie berechne ich die Hyperfocale Entfernung (Hyperfocal Distance)?

  • H is Hyperfocal Distance
  • f is Focal Length
  • N is f-number (Aperture value)
  • c is the Circle of Confusion

Das Ergebnis wird in Millimetern zurückgegeben. Der Circle of Confusion (CoC) ist abhängig vom Sensortyp der Kamera und dem Hersteller des Kamerabodys. Normalerweise liegt der Wert des CoC bei Vollformatkameras bei 0,030 mm, bei APS-C bei ungefähr 0,019 mm. Genaue Angaben findet man auf den Herstellerseiten seines Kamera Anbieters.

Wie fokusiere ich richtig auf die Hyperfocale Entfernung?

Bei der Landschaftsfotografie muss der Fokus nicht exakt auf der Hyperfocalen Entfernung liegen. Wenn man kein ausreichend langes Maßband zu Hand hat, sollte man lieber ein wenig über die Distanz hinaus fokusieren und eine Blendenstufe abblenden. Die besten Ergebnisse bringt aber natürlich möglichst exaktes arbeiten.

Tools für Android und iPhone

Wer mit seinem Android Smartphone oder iPhone unterwegs ist, kann sich die Mühe der Berechnung sparen und dies von einer der zahlreichen Apps erledigen lassen. Die funktionieren alle in etwa gleich gut. Nur die Photo Tools stechen mit ihrem Umfang heraus, da sie auch zahlreiche andere Berechnungen, wie z. B. Sonnenstand, goldenen Stunde, etc. bieten.

Android:

iPhone:

Formel aus Wikipedia

About

Ich bin Webdeveloper, Hobbyfotograf und Kunsthistoriker mit einer Leidenschaft für Architektur- und Portraitfotografie.

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